Sebastian De Pretto

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Biography

Sebastian De Pretto ist Postdoc-Research Fellow am Forschungsinstitut Kulturen der Alpen der Universität Luzern in Altdorf. Er studierte Philosophie, Geschichte und interdisziplinäre Konfliktwissenschaften an den Universitäten Basel, Bologna und Heidelberg und war unter anderem als Projektmitarbeiter im Archiv der Mission 21 in Basel sowie bei der Schweizer Friedensstiftung swisspeace tätig. Für seine Dissertation über die Erinnerungsorte des Abessinienkriegs in Südtirol führten ihn längere Archivaufenthalte nach Bozen, Bruneck, Verona und Rom. Für sein Nachfolgeprojekt «Transnationale Stauwerke im Alpenraum, 1870-1974» wurde er als Gastwissenschaftler ans Rachel Carson Center der Universität München sowie als Stipendiat des Schweizer Nationalfonds an die Universitäten Trient und Innsbruck eingeladen.

Ambiti di ricerca

Geschichte Südtirols im 20 Jh., italienische Kolonialgeschichte, Geschichte der Alpen im 19. und 20. Jh., Memory Studies, Umwelt- und Energiegeschichte, Globalgeschichte, transnationale Geschichte.

Bibliography

Im Kampf um Geschichte(n). Erinnerungsorte des Abessinienkriegs in Südtirol, Göttingen 2020.

Nationalistisches Feuer aus Wien. Über die Gefahren eines kurz-sichtigen Geschichtsverständnisses in Südtirol, in: Geschichte der Gegenwart, 24. Januar 2018.

Der Abessinienkrieg aus der Sicht dreier Südtiroler Soldaten gegenüber der Bildpropaganda des Istituto Nazionale Luce, in: Abessinien und Spanien: Kriege und Erinnerung, Andrea Di Michele (Hg.), Geschichte und Region, Bozen 2016, 25 Jg., Heft 1, S. 31-53.