Geschichte und Region
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Aktuelles Heft

26 (2017), 1

Raumstrukturen mit ihren Bedeutungszuschreibungen unterliegen immer wieder Veränderungen. Gehen solche Umgestaltungen über längere Zeiträume hinweg vor sich, können sie leichter in die jeweiligen Raumkonzeptionen integriert werden. Kommt es jedoch zu plötzlichen Veränderungen, führt dies häufig zu Konflikten, weil sie als Eingriff in die eigene Ordnung und Orientierung wahrgenommen werden. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn es zur Umsetzung von Verwaltungsreformen kommt. In Zeiten von grundlegenden Verwaltungsveränderungen trafen verschiedene Raumvorstellungen aufeinander. Wenn beispielsweise eine Herrschaft beabsichtigte, in einem Gebiet eine neue Ordnung zu implementieren, trat diese in der Folge meist in Konkurrenz zur Raumwahrnehmung und Raumnutzung der dort lebenden Bevölkerung.

Veranstaltungen

11/10/2018 - 13/10/2018,
Bolzano/Bozen
Bozner Gespräche zur Regionalgeschichte 2018

Haben Regionen eigene „Zeiten”, also „Regionalzeiten“, wie sie der Globalhistoriker Jürgen Osterhammel nannte? Unterliegen sie also eigenen Entwicklungsgeschwindigkeiten, Umbrüchen und Zäsuren, Epochen und Perioden, oder sind sie vielmehr an den großen Uhren der Nationen, Staaten oder gar der Welt zu messen? Und vor allem: Wie soll die Regionalgeschichte mit diesem Problem umgehen?

News

06/09 2018

Gerne machen wir auf die Präsentation eines Buches unseres Mitglieds Carlo Romeo aufmerksam.

(Montag, 10. September 2018, 18.00 Uhr, Centro Trevi Bozen)

02/08 2018

Nikolaus Hagen und Philipp Strobl veranstalten am 14.–15. Dezember 2018 in Innsbruck ein Forschungssymposium mit dem Titel „Spurensuche: Kulturelle, wirtschaftliche und soziale Leistungen von Displaced Persons (DPs) in Mitteleuropa“. Dazu suchen sie Beiträge zur Situation in Deutschland, Österreich und Italien, besonders auch Regionalstudien.