Geschichte und Region
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Aktuelles Heft

28 (2019), 1

Weiten Teilen Europas gelang es nach dem Ersten Weltkrieg nicht, den Zustand einer post-war-society zu überwinden, in der die öffentliche Teilhabe an Politik zuweilen mit einem hohen Maß an innenpolitischer Gewalt einherging. Insbesondere für die sich neu formierende Rechte und die paramilitärischen Verbände spielte militantes Verhalten eine Schlüsselrolle. Jugendliche und insbesondere Studierende waren wichtige Multiplikatoren in solchen Bewegungen, da sie diese als Experimentierfelder für gewalttätige Erfahrungen betrachteten, wobei sie ihren Mangel an Kriegserfahrung oft durch zunehmende Brutalität gegen innere und äußere Feinde kaschierten.

Veranstaltungen

20/11/2019, 18:30
Bolzano/Bozen
öffentliche Vorstellung

Mit Gewaltexzessen war es nach dem Ende des Ersten Weltkrieges noch lange nicht vorbei. Gewalt, genauer innenpolitische Gewalt, prägte die europäischen Nachkriegsgesellschaften weiterhin – auch weil sie als legitimes Mittel der politischen Teilhabe galt. Wie radikalisierte sich die junge Generation in diesem Klima der Gewalt? Antworten liefert das neue Heft von “Geschichte und Region/Storia e regione”, das nun in Bozen vorgestellt wird.

News

23/08 2019
Internazionale Tagung (11-14.9.2019)

Gerne verweisen wir auf die vom Südtiroler Landesarchiv organisierte Tagung

12/07 2019
"Nach den Jubiläen" (Innsbruck, 16.-18. April 2020)

Einreichungen zum CfP sind bis 15. September 2019 möglich.