Über die Zeitschrift

Zeitschrift für vergleichenden Regionalgeschichte

Die Zeitschrift „Geschichte und Region / Storia e regione“ (GRSR) ist 1992 als zweisprachiges Forum für innovative Geschichtsschreibung im zentralen Alpenraum angetreten. GRSR versteht sich als regionalgeschichtliches Projekt am Schnittpunkt der deutsch- und italienischsprachigen Wissenschaftskulturen und dient der Diskussion einer regionalhistorisch orientierten und methodisch innovativen Geschichtswissenschaft. In den über zwanzig Jahren seiner Existenz hat sich GRSR als Zeitschrift für vergleichende Regionalgeschichte des mittleren Alpenraums im deutschen wie im italienischen Sprachraum etablieren können.

„Region“ wird als offene Kategorie verstanden, die nicht a priori definiert wird, sondern modellierbar ist und sich nach dem jeweiligen historischen Forschungsobjekt oder der jeweiligen Forschungsmethode richtet. Sie lässt somit Platz für verschiedenste historiographische Zugänge und fordert gleichzeitig zum Vergleich auf der Basis von präzisen Studien heraus.

Die Zeitschrift wird herausgegeben vom Verein "Geschichte und Region/Storia e regione", dem Südtiroler Landesarchiv und seit 2016 auch vom Kompetenzzentrum für Regionalgeschichte der Freien Universität Bozen.

Seit 2013 werden die eingesandten Beiträge dem Verfahren des double blind peer review unterzogen.

Die Zeitschrift erscheint halbjährlich.
Der erste Teil eines jeden Heftes ist in der Regel einem Schwerpunktthema gewidmet. Daneben werden in der Rubrik "Aufsätze/Contributi" freie, vom Schwerpunktthema losgelöste Aufsätze veröffentlicht. Die zumeist auf Deutsch oder Italienisch verfassten Aufsätze werden stets von einer Zusammenfassung in der jeweils anderen Sprache begleitet. Am Ende eines jeden Heftes finden sich die Abstracts aller Aufsätze in englischer Sprache. Die Rubrik “Forum” sammelt kürzere, der Aktualität verschriebenen Beiträge, wie etwa Projektberichte oder Tagungsberichte, aber auch essayistische Gedankenanstöße. Abgerundet wird jedes Heft von einem Rezensionenteil.

Auf der Homepage der Zeitschrift sind die einzelnen Beiträge nach Ablauf von zwei Jahren nach ihrem Erscheinen online zugänglich, sofern die jeweiligen AutorInnen ihr Einverständnis dazu gegeben haben.

 

„(...) manches wird in einer Klarheit geboten, die zuvor wegen gelegentlich einseitiger Fixierung vermißt wurde.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Für deutschsprachige LeserInnen bietet die Zeitschrift ein hervorragendes Medium, um sich mit italienischen Forschungen vertraut zu machen.“ Zeitschrift für Vorarlberger Landesgeschichte

„(...) a monte della proposta di una nuova ‚storia regionale‘ sta dunque una impegnata riflessione, non priva di risvolti lato sensu civili e politici.“ società e storia